Bodenleger/-in

© amh-online.de

Berufe A-Z - Bodenleger/-in

Bau- und Ausbaugewerbe

Du kümmerst dich um jemanden, der ständig mit Füßen getreten wird. Die Rede ist vom Fußboden. Als Bodenleger richtest du dich dabei ganz nach dem Geschmack der künftigen Nutzer - ob Teppichboden, Linoleum, Laminat oder Fertigparkett. Auch kann der Boden ganz unterschiedliche Zwecke erfüllen. Er trägt eine Familie in ihrem Wohnzimmer, gibt den Untergrund für anspruchsvollen Fußball in der Sporthalle - oder hält sogar den schweren Bedingungen eines Industriebetriebs stand.

Böden legen für alle Lebenslagen

Damit der jeweilige Untergrund keine wacklige Angelegenheit ist und dazu noch gut aussieht, weißt du, wie der Boden vorzubehandeln ist. Und du kannst entscheiden, welche Verlegetechnik die beste für den jeweiligen Fall ist. Die Vielfalt von Materialien, Designs und Funktionen machen das Bodenlegen zur spannenden Sache. Auf der Baustelle arbeitest du zwar eigenständig, aber musst auch das Team immer im Blick haben - mit anderen Handwerkern arbeitest du eng zusammen.

Guter Geschmack und beste Beratung

Zu den Aufgaben eines Bodenlegers gehört auch, den Kunden zu beraten - du musst also gut mit Menschen umgehen können. Außerdem solltest du dazu gestalterisches Talent mit hervorragenden Materialkenntnissen verbinden.

Informationen zur Ausbildung

Ausbildungsdauer

36 Monate

Ausbildungsvergütung
1. Lehrjahr: 590 €
2. Lehrjahr: 610 €
3. Lehrjahr: 680 €
Hinweis: ab 01.08.2018
Berufsschulzeiten

Die Berufsschule findet als Blockunterricht statt.

Folgende Berufsschulen kommen für Dich in Frage
  • Hans-Schwier-Berufskolleg, Gelsenkirchen
    Heegestraße 14, 45897 Gelsenkirchen
    Telefon 45897, http://www.hsbk-ge.de/
  • Theodor-Litt-Schule, Gießen
    Ringallee 62, 35392 Gießen
    Telefon 0641 306 33 00, http://wp.tls-gi.de/
Weitere Ausbildungsinformationen

Antworten auf viele Fragen, wie z. B. zur Probezeit, zum Berichtsheft oder den Fahrtkosten findest Du in unseren
Fragen & Antworten zur Berufsausbildung

Die aktuellen Ausbildungsordnungen findest Du auf der Seite des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Urlaubsanspruch

Der Mindestanspruch ergibt sich für Jugendliche aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz bzw. für erwachsene Lehrlinge aus dem Bundesurlaubsgesetz.

Er beträgt pro Kalenderjahr für Jugendliche, die zu Beginn des Kalenderjahres

  • noch nicht 16 Jahre alt waren 30 Werktage,
  • noch nicht 17 Jahre alt waren 27 Werktage,
  • noch nicht 18 Jahre alt waren 25 Werktage,
  • für Erwachsene 24 Werktage.

Werktage sind alle Wochentage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind.

Tarifverträge können einen höheren Urlaubsanspruch vorsehen, müssen aber in der Regel nur bei Tarifgebundenheit beider Vertragspartner angewandt werden (Beispiel Bauhauptgewerbe 30 Arbeitstage). Der Urlaub ist zusammenhängend und für Berufsschüler während der Schulferien zu gewähren.

Hier findet ihr eine detaillierte Aufstellung mit Beispielen zu den Urlaubsansprüchen.

Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (Ülu)

Zuständigkeit

Die Ülu im Ausbildungsberuf Bodenleger/-in findet statt bei:

Gesellenprüfung

Zuständigkeit

Die Gesellenprüfung (Zwischen- und Abschlussprüfung) im Ausbildungsberuf Bodenleger/-in wird durchgeführt bei:

Lehrstellen und Praktika

Freie Lehrstellen

Offene Lehrstellen als Bodenleger/-in
findet Ihr in der Lehrstellenbörse

Freie Praktiumsplätze

Offene Praktiumsplätze als Bodenleger/-in
findet Ihr in der Praktikumsplatzbörse

Wir beraten euch gerne!

Ausbildungsberater

Michael Junglas

Teamkoordinator
Ausbildungsberatung

St. Elisabeth-Straße 2
56073 Koblenz
Telefon 0261 398-304
Telefax 0261 398-990
aubira@hwk-koblenz.de

Alle Angaben ohne Gewähr.